Emanzivolution oder: viele Fragen und keine Antwort

 

Eigentlich, nach 240 Millionen Jahren Evolution, sollten  Unterschiede zwischen den Geschlechtern in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht nicht mehr existieren. Tatsache ist, dass direkt vor unser aller Augen, nach wie vor, eine  massive Ungleichstellung zu bemerken ist.  Ob das im Extrem Frauen betrifft, die sich  in Wien oder in Berlin in Zürich oder in Mailand  in Bordellen verdingen müssen, denen Zuhälter den Pass abnehmen und die unter den Augen der Polizei und mit unser aller Wissen wie Sklaven gehalten werden oder ob es sich um die vielen  Millionen mehr oder weniger rechtlosen Frauen handelt, in all jenen  Ländern der Erde,  in denen die Zeit vor 500 Jahren stehen geblieben ist.  Oder ob es in den westlichen Demokratien, in denen Frauen schon ein gewisses Maß an Emanzipation durchgesetzt haben, die Tatsache ist, dass sie im Schnitt immer noch geringer für dieselbe Arbeit entlohnt  werden als Männer. Ist es alleine das zähe Beharren und  die Gewaltbereitschaft der Männer, die diesen Zustand aufrechterhält? Sind es Gewohnheit und Konvention,  Vorschriften oder Gesetzte der Religionen  oder die Tatsache, dass neben Kindern und Arbeit keine Zeit bleibt für emanzipatorische Belange? Warum ändert sich da kaum etwas? Frauen sind heute in allen Berufsgruppen vertreten, arbeiten als Ingenieurinnen,  Ärztinnen,  Managerinnen in Spitzenpositionen bei Großkonzernen. Sie haben bewiesen, dass sie genau so zäh, widerstandsfähig und brutal sein können wie Männer.  Aber es ist nicht die große Zahl, die Spitzenpositionen erreicht und es sind keine typischen „Emanzen“ in solchen Positionen. Wenn man die Stellung  der Frau in unserer Gesellschaft betrachtet, dann verschwimmen biologische, soziale und metaphysische Aspekte des Frauseins zu etwas Undefinierbaren aus dem die Rollenbilder nicht so leicht heraus zu destillieren sind.  Eigentlich haben wir Männer die Frau von Kindesbeinen an als Mutter oder zukünftige Prinzessin an unserer Seite gedacht und erlebt.  Damit verbunden ist seit ein paar hundert Jahren die Vorstellung von der ewigen Liebe und Treue. Diese Vorstellung  hat es bei weitem nicht immer und überall gegeben. Es ist ein  metaphysisches Konstrukt, das  zweckdienlich bei der Aufzucht der Kinder  ist, das aber im rein biologischen Sinn jeder Grundlage entbehrt, es sei denn, dass es den von der Natur in uns angelegten Sexualtrieb, der uns zwingt die Art zu erhalten, von der  rein animalischen Ebene  der Kopulation, wie bei allen Tieren,  zu einem Akt  mit göttlichem Aspekt transzendiert. Dem gegenüber steht, als typische Schizophrenie unseres Alltagslebens, ein Massenangebot an pornografischen Bildern, die jedermann  ununterbrochen zugänglich,  die Frau in einer ganz anderen Rolle zeigt, nämlich als Nutte, die ständig zu allem bereit ist, was Männer an Phantasien  in den Akt der Kopulation hineininterpretieren. Millionen von Bildern, Millionen von Frauen,  die alle emanzipatorischen Bestrebungen konterkarieren indem sie sich freiwillig  als eine Art Ware darstellen lassen, die jeder Mann kaufen kann. Junge Frauen haben von der Natur den genetischen Impetus sich fortzupflanzen und diese Fortpflanzung intelligent zu unterstützen wie Blumen die Honigbiene mit einer attraktiven Blüte locken, so behübschen sich Frauen (und natürlich auch Männer) um einen Partner anzulocken, der sich mit ihnen fortpflanzt. Der Großteil aller Schlager, 80 Prozent aller Kinofilme  und aller Romane und ein Gutteil der menschlichen Konflikte haben definitiv mit der Fortpflanzung zu tun.  Es scheint sich um etwas vom Wichtigsten überhaupt zu handeln. Die Evolution hat aber bis jetzt offensichtlich  verabsäumt, den beiden Geschlechtern gleiche Chancen einzuräumen, denn unser Verhalten ist noch geprägt vom Verhalten des Australopithecus und nicht dem des Homo sapiens sapiens.

4 Gedanken zu „Emanzivolution oder: viele Fragen und keine Antwort“

  1. männer fürchten die finanzielle unabhängigkeit der frau, denn dann würde frau sich einen(oder mehrere) jugendlichen lustknaben halten(siehe madonna & CO), und sich bei kinderwünschen, an samenbanken wenden, um den perfekten nachwuchs zu zeugen bzw. erzeugen zu lassen, was uns leider hin, zum fast perfekten menschen(den perfekten menschen gibt es nicht und wird es auch nie geben) bringt, die ethischen und moralischen grenzen verschwimmen zusehends, legitim sollte diese forschung nur dazu da sein, um erbkrankheiten einzuschränken oder zu verhindern, in dieser hinsicht sollten klare regeln und grenzen festgesetzt werden. übrigens gibt es schon weibl. meerestiere wie seepferdchen und eine meeresschnecke, die keinen männl. partner mehr zur fortpflanzung benötigen, viell. ist es ja nur mehr ein frage der zeit und evolution, bis frau das selbst erledigen kann. leider geht aber auch dann der wohlfühl-effekt flöten, also ganz ohne männer will frau auch nicht sein, wobei talentierte, intelligente männer da sicherlich, bevorzugt werden, egal welchen alters, allein schon darob, weil sie die rechtschreibung beherrschen, und romantische liebesbriefe schreiben können und einfach mehr phantasie und vorstellungskraft besitzen, talente die schlicht und ergreifend, die würze bzw. motivation in einer partnerschaft ausmachen,
    life is but a game…frei nach william shakespeare….

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  2. Viele Frauen denken sich wohl,( bei den Massen an jungen, männlichen, triebgesteuerten Asylwerbern, die aus einem patriarchalen Gesellschaftsgefüge kommen, und die glauben, auch unsere jungen Mädchen und Frauen wären Freiwild), wäre ihre hart-erkämpfte Freiheit bzw. Gleichberechtigung in Gefahr. Und als Mutter zweier Töchter macht mir das in dieser Hinsicht schon Sorgen, überhaupt dann wenn solche sex. Übergriffe von unserer Justiz derart lax gehandhabt bzw. verurteilt werden, kann man wirklich diese jungen Männer beibringen, dass sie nicht mehr die gleichen patr. Rechte gegenüber den Frauen haben, wie in ihren Heimatländern, oder nehmen sie sich einfach was sie wollen, weil die sie die Konsequenzen für ihr Tun, nur zum lachen finden, nun im Gegensatz zu den Greueltaten in ihren von Krieg und Perspektivlosigkeit gebeutelten Ländern, wird ihnen ein Gefängnisaufenthalt wie das Paradies erscheinen. Also wie kann man diese viele junge Männer unter Kontrolle bringen, wenn sie sich zu einer großen Gruppe formieren, um sich zu holen, was sie wollen ?

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  3. Bis auf die plakativen Geschehnisse in Köln und ein paar verzweifelte Exhibitionisten in Schwimmbädern sind Sexualdelikte nicht wesentlich häufiger geworden. Und eine Tendenz zu männlichen Gewalttaten gegen Frauen gibt es auch in unserer Gesellschaft und zwar nicht zu knapp. Siehe Mord an Freundin und Kind duch einen jungen Polizisten. etc. etc. Aber klar, das brauchen wir nicht zusätzlich von Leuten, die sich bei uns um Asyl bewerben. Da bin ich auch der Meinung, dass allen strikt beigebracht werden muss, dass sie hier in einer anderen Gesellschaftlichen Situation sind und wir niemals gewillt sein werden solche Übergriffe zu tolerieren. Dazu braucht es ein profundes System der „Schulung“ und entsprechende Sanktionen.

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  4. Leider ist aber nun die Wahrscheinlichkeit mehrerer solche Übergriffe höher geworden bzw. dass, sie öfters vorkommen, gegeben. Nun es war hervorsehbar, dass wir nicht ewig auf der Insel der Seligen unser Dasein fristen dürfen. Mir tun die traumatisierten jungen Männer eh leid, aber noch mehr tun mir die traumatisierten Kinder und Frauen leid, die wirklich unschuldig zum Handkuss kommen, und am meisten darunter leiden müssen, wie schon seit Anbeginn der Menschheit. Am meisten profitieren die Kriegsgewinnler also Waffenhändler bzw. Waffenkonzerne an den Kriegen sowie die Despoten, die diese Kriege führen, die USA, die Russen, die Deutschen u. Chinesen usw., usf., sowie die kolonialen Ausbeuter die noch immer durch Konzerne die Menschen in den ärmsten Ländern wie Afrika, Indien usw. ausbeuten. Gerade diese sollten zur Rechenschaft gezogen werden, und irgendwie zur Wiedergutmachung der Wirtschaft dort gezwungen werden. Und den Menschen Hilfe zur Selbsthilfe leisten.
    Leider sind Kriege lukrativer als der Frieden, genauso wie Krankheit lukrativer ist, als Gesundheit, für die Pharmakonzerne. Politik ist wohl das schmutzigste aller Geschäfte, selbst wenn man als unbeugsamer Idealist an die Sache herangeht, irgendwann kommt eine Entscheidung, die selbst bei einem geübten Idealisten einen Gewissenskonflikt auslöst. Die einzige Schwäche eines wackeren Idealisten(auch Wissenschaftler und Forscher sind da stark betroffen) ist die Eitelkeit(dieses gemeine Luada), und hat schon viele Gute quer durch die Geschichte straucheln lassen.

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