Einfach genital..

Alle Achtung, dass man unter einem allgemein sowieso schon niedrigen politischen Niveau noch eine Etage tiefer Position beziehen kann, ist schon bemerkenswert. Dazu muss man sich aber selber ein Loch graben.
Der Mann hat ohne Zweifel seine Meriten. Er hat etliche Skandale aufgedeckt und etliche unredliche Politiker zur Strecke gebracht, er galt und gilt zurecht als genialer Aufdecker. Dann hat er die Grünen mit seinem Ego Projekt auf Punktgröße geschrumpft und jetzt hat er – vermutlich durch leichtsinnigen Umgang mit der Waffe – sich selber ins Knie geschossen. Eigentlich, …… ja, sollen sie froh sein, dass sie ihn los sind, die Grünen. Ein Mann, dessen übergroßes Ego ihm erlaubt, mitten im Haifischbecken der Emanzipation übergriffig zu werden und als Grabscher und verbaler Erotomane aufzutreten, ist für eine Partei, die sogar den Nasenmann gegendert hat und die dafür steht, dass Frauen auf ihren Wahllisten, unabhängig von Wissen, Erfahrung oder sonstigen Voraussetzungen, bevorzugt werden, untragbar. Jetzt drängen sich auch Vermutungen über den realen Hintergrund seines Abganges bei den Grünen auf. Offensichtlich ist die Materie nicht neu. Und wer hat gerade jetzt, nachdem auf Wunsch der Betroffenen Stillschweigen vereinbart wurde, die Sache nach vier Jahren ins Licht er Öffentlichkeit gezerrt? Die Wiener Grünen etwa, die eine Kandidatur der Liste Pilz dort verhindern wollen? Alte Feinde in der alten Partei? Oder wieder einmal ein Ex ÖVP-ler, der aus eigenem Antrieb…….., ohne dass die ÖVP etwas gewusst hat …..??  Wir werden es nie erfahren.
Zu einem Purifikationsprozess gehört, und das wissen alle politischen Alchemisten, dass immer und immer wieder destilliert und eingedampft werden muss. Dann erhält man die Materia prima*, oder wie es in den alchemistischen Anleitungen steht – den grünen Drachen – mit dem man dann an die Herstellung des Steines der Weisen gehen kann. Dieser Prozess der Reinigung steht bei den Grünen an. Dass sie letztlich, auf Anhieb, den Stein der Weisen finden, glaube ich nicht. Aber eine wiedererstarkte Grüne Partei wird der österreichische Parlamentarismus in fünf Jahren dringender brauchen denn je zuvor.

https://anthrowiki.at/Prima_materia

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