Zum Julfeste……. oder das Frauenbild der FPÖ

In gut einer Woche ist Weihnachten. Während in den christlich konservativen und den völkisch germanischen Haushalten Weihnachten bzw. das Julfest vorbereitet wird und die christliche bzw. völkische Hausfrau und Mutter mit Schürze und Kochlöffel für die weihnachtliche Atzung in Form von Keksen, Lebkuchen und einem leckeren Weihnachtsstollen sorgt, kümmern sich all die anderen gendergeilen Schlampen nur halbherzig um Heim, Hof, Kinder und vor allem nicht um die Bequemlichkeit ihres abgerackerten Mannes. Nicht einmal zu Weihnachten dürfen diese armen Männer, die auf die Emanzipationsmasche hereingefallen sind ein heimeliges Zuhause erleben.

Darum hier ein paar Weisheiten von ausgewählten Vertretern der völkischen Heimatpartei zum Thema: Die Frau an sich. Dies zum gefälligen Beispiel und zur weihnachtlichen Erbauung:

Ein Frau ist eine Frau und ein Mann ist ein Mann, meint der FPÖ Parlamentarier, Burschenschaftler und Volksanwalt Peter Fichtenbauer, dazu. (Dieser Beweisführung kann man sich nur schwer entziehen).

Stammesgeschichtlich hat sich die Verteilung, dass der Mann auf die Jagd geht und die Frau sich um das Heim kümmert als Erfolgsmodell des Homo sapiens erwiesen. Der Drang nach Macht ist bei Frauen nicht so ausgebildet wie bei Männern. Dafür sind Frauen vom Nestbauinstinkt geprägt und suchen den Löwenmann, der dann im Nest sitzen soll. Das will aber der Löwemann nicht, denn Alphatiere sind polygam und wollen den eigenen Samen weit verbreiten. Diese bemerkenswerte Erkenntnis verdanken wir dem FPÖ Parlamentarier Johannes Hübner.
( Ja, das mit der Jagd wird bei Hübner’s noch so sein und das mit dem Samen, das muss er dann halt selber verantworten. Aber wenn man das so liest, dann wird einem schon die Ausdehnung der Feuchtgebiete und der Verwerfungen in der Tektonik freiheitlicher Denkweise bewusst).

Sehr treffend meint auch mein besonderer Liebling aus der intellektuellen Elite der Freiheitlich, Herr Harald Vilimsky: Männer sind wegen des körperlichen Unterschiedes stärker. (Auch hier könnte ich es nicht besser sagen. Bingo Herr Vilimsky.)

Nicht unerwähnt sollen hier auch die zentralen Erkenntnisse aus dem epochalen Werk: „Für ein freies Österreich“, bleiben. Sie sind ebenfalls von zeitloser und grandioser Geistlosigkeit. Herausgeber dieser FPÖ -Bibel ist Norbert Gerwald Hofer, der ehemalige Präsidentschaftskandidat und jetzige Infrastrukturminister. Mitglied der Burschenschaft Marko Germania zu Pinkafeld:
„Der vom Thron des Familienoberhaupts gestoßene Mann sehnt sich unverändert nach einer Partnerin, die, trotz hipper den-Mädels-gehört-die-Welt-Journale, in häuslichen Kategorien zu denken imstande ist, deren Brutpflegetrieb auferlegte Selbstverwirklichungsambitionen überragt.“

Die (…) Frau sehnt sich (…) nach einem ganzen Kerl, der ihr alle die emotionalen und ökonomischen Sicherheiten gibt, die eine junge Mutter braucht, um sich mit weitgehend sorgloser Hingabe dem Nachwuchs zuwenden zu können.“ (Liebe und Hiebe?)

Wie immer sie geartet sein mag, verliert jede Organisation, in den Augen sowohl männlicher als auch weiblicher Betrachter, an Ansehen, je höher der Frauenanteil ist und je bedeutender die von Frauen bekleideten Funktionen sind“,
(siehe Deutsche Bundesregierung)

Den unvergleichlichen Satz: „….deren Brutpflegetrieb auferlegte Selbstverwirklichungsambitionen überragt“, muss man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen und sich dabei vorstellen, wie man mit diesem Satz bei der eigenen Frau ankommt: „Du hör mal, ich möchte dass Du eines weißt, ich möchte nämlich, dass dein Brutpflegetrieb deine lächerlichen Selbstverwirklichungsambitionen überragt!“ Das wäre ein schöner Satz, den man so nebenbei unter dem Weihnachtsbaum fallen lassen könnte. Wäre passend für HC Strache, der ja gerade um Weihnachten Vater wird.

Also, husch husch ihr Frauen und Mädchen, bald kommt Frau Holle.

https://www.fpoe.at/es/themen/wahlprogramm-2017/unsere-frauen/
(Hier finden sich ein paar nette Anregungen, die allerdings das Obige etwas konterkarrieren)

Zum Thema „ganzer Kerl“ sollte man vielleicht noch festhalten, dass laut Polizeistatistik in Österreich, in 14 tägigen Abständen, Frauen von ihren Männern oder Freunden umgebracht werden. Eben weil die sich als Krone der Schöpfung fühlen und meinen sie hätten wie im Mittelalter die Verfügungsgewalt über jedes weibliche Wesen. Diese Einstellung zur Frau teilt die FPÖ ohne jeden Zweifel mit den islamischen Fundamentalisten.

Der Großteil der Zitate stammt aus dem Buch: Stille Machtergreifung/ Hofer Strache und die Burschenschaften, von Hans-Henning Scharsach.
Eine Empfehlung für den Gabentisch für den Herrn Gemahl

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