Nobelhure, die

Es ist eine Unverschämtheit sondergleichen, den Bundeskanzler als Nobelhure der Neonazis zu bezeichnen und außerdem semantisch grundfalsch. Er ist ein Mann. Insofern könnte man ihn höchstens als schwulen Stricher der Neonazis bezeichnen. Aber das wäre nicht nur noch gemeiner, es wäre auch immer noch falsch. Natürlich ist mit seinem Regierungspartner so einiges verbunden, was in die Neonaziszene tendiert. Aber der „Rote Verbal -Rüpel“ wie ihn das Oberösterreichische Volksblatt, dessen Unabhängigkeit und Objektivität keine Mensch in Zweifel ziehen wird, bezeichnet, ist ja kein unbeschriebenes Blatt und das Ganze ist kein Einzelfall. (Einzelfälle gibt es nur bei der FPÖ, dafür aber hunderte). Also dieser Wiederbetätiger – Köberl heißt die Kanaille – der auch schon H.C. Strache beschimpft hat, impliziert mit seinem unrichtigen Anwurf, dass die Neonazis (und wenn meint er wohl damit?) den Kanzler zum Anschaffen schicken. Das hieße im Jargon: Er steht irgendwo rum und macht für Geld die Beine breit. Ein durchaus lächerlicher Gedanke. Wenn hier wer für Geld die Beine breit macht, dann verhält es sich wohl eher umgekehrt. Während die FPÖ noch irgendwie glaubhaft zu machen sucht, dass sie für die sozial Schwachen da ist und mit Geplärr über einen halben Karfreitag und eine Ferienwoche im Herbst (für die Tourismusindustrie) und dem Beleidigtsein über die Nobelhure, dem Publikum ein Theater vorspielt, wird im Hintergrund der Sozialabbau mit Macht betrieben und das Gesundheits- und das Schulsystem wird an die Wand gefahren, dass es nur so kracht. Die FPÖ kriegt dafür, dass sie die Hose runter lässt und still hält jede Menge Posten im Land.
Wenn schon untere Schublade, dann sollte man nicht von den Huren reden, sondern von den Zuhältern.

2 Gedanken zu „Nobelhure, die“

  1. Die Politik hat sich schon immer den Meistbietenden verkauft und das war und ist die Wirtschaft und ihre Konzernkraken, aber leider verkaufen auch die Künstler ihre Kunst, nicht alle, aber viele. Die korrupten Dr. Fausts werden immer mehr, die unbestechlichen bzw. unbeugsamen Idealisten immer weniger. Seine Werte und Ideale nicht zu verraten ist vorwiegend Charaktersache, ob das auch an den Genen liegen kann ?

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  2. es gibt eine Genkonstellation, Psychopathen , denen die Fähigkeit fehlt, sich in andere einzufühlen, die man tatsächlich nachweisen kann. Sie findet sich häufig bei Gefängnisinsassen und bei Männern im gehobenen Management…

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