Wir sind noch nicht fertig!

Seit diese Regierung im Amt ist, habe ich an dieser Stelle immer wieder darauf verwiesen, was politisch zu erwarten ist und, dass das große Geld und die österreichischen Politiker immer schon eine unheilige Allianz eingegangen sind. Besonders die FPÖ und die ÖVP haben zur Genüge bewiesen, dass sie gemeinsam nicht unbedingt die Interessen aller Österreicher vertreten, sondern die der Eliten und, dass sie durchaus bereit sind, sich dabei selber zu bereichern.(siehe Haider, Strasser, Grasser, Maischberger und und und und …). Strache und Gudenus haben stellvertretend für die ganze Partei gezeigt, dass sie für Geld alles zu tun bereit sind, sogar das Wasser der Österreicher wollten sie verkaufen. Und es sind auch die Namen der Geldgeber genannt worden, die – was wäre anderes zu erwarten – natürlich alles dementieren, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist. Heidi Horten, Gaston Glock, Rene Benko und die Firma Novomatic des ehemaligen Metzgermeisters Johann Graf, die sich bei österreichischen Politikern besonderer Beliebtheit erfreut. Dass das alles eine Aufschneiderei des angesäuselten HC Strache war, wage ich zu bezweifeln. Dass Rene Benko inzwischen – wie von Strache 2017 vorhergesagt- 24,22 Prozent am „Kurier“ und 24,5 Prozent an der „Krone“ besitzt und Kathrin Glock (die zweite, um 52 Jahre jüngere Ehefrau von Gaston Glock) auf Geheiß von Norbert Hofer im Aufsichtsrat von Austro Control*1 sitzt, sollte zu denken geben. Aber das sind ja nur einige von den üblichen Verdächtigen. Betrachten wir das von einer anderen Seite. Sowohl ÖVP als auch FPÖ haben die Wahlkampfkostenobergrenze von 7 Mio Euro bei der letzten Wahl um fast das Doppelte überschritten*2 und nicht wirklich kommuniziert, woher die Kohle kam. Nur von 436.463 Euro von KTM Chef Pierer für Sebastian Kurz wissen wir, aber war da sonst noch was ??? Jeder Österreicher, der ein einigermaßen funktionierendes neurologischen Equipment in seinem Kopf hat, wird angesichts der gestrigen und heutigen Ereignisse vermuten, dass nicht nur die FPÖ zu den Nehmerparteien gehört.(Ziemlich offen ist ja nur die Finanzierung der Neos. Sie sind die Partei, die sich der Expolitiker und Strabag/Westbahn-Milliardär Hans Peter Haselsteiner leistet, über den sich Strache im Video auch ziemlich eindeutig äußert). Was derzeit aber geschieht, angefangen von der langen Nachdenkpause des Bundeskanzlers (in 48 Stunden kann ein Reißwolf einen ordentlichen Stapel Papier vernichten) bis zum Umstand, dass eine sofortige Hausdurchsuchung bei den genannten Parteien notwendig wäre, um Akten und Konten zu prüfen, bevor Beweismaterial beseitigt wird, macht deutlich, dass die Aufklärung verzögert, verschleppt und unmöglich gemacht werden soll. Ein Innenminister Kickl wird alles daran setzten, dass alles im Verborgenen bleibt. Was macht aber Kurz? Er stellt sich hin und hält eine unglaublich unverfrorene Rede, in der er kaum auf das Geschehen eingeht, sondern in der er sich selbst zum Opfer der FPÖ und deren Einzelfälle stilisiert und betont wie sehr er gelitten hat und seine Standhaftigkeit herausstreicht, mit der er – Jesus gleich – an seiner staatsmännischen Verantwortung trägt. Ein begnadeter Kanzler – Schauspieler. Eine Rede voll Selbstbeweihräucherung und Selbstüberhöhung – schlicht und einfach zum Kotzen. Strache und Gudenus und mit ihnen die FPÖ gehen sowieso über den Jordan. Aber Sebastian Kurz wird weiterhin mit viel Geld für den nächsten Wahlkampf versorgt werden und er wird in seiner freundlichen, unauffälligen Vorzugsschülerart die Agenda der Milliardäre weiterführen. Strache hat‘s ja gesagt: „Der Benko, der die ÖVP und uns zahlt“. Das sollte man sich ganz groß auf die Haustür hängen, damit man es täglich sieht und nicht vergisst. Was bleibt ist ein Vakuum bei allen Österreichern, die geglaubt haben, was die FPÖ und Kurz ihnen erzählt haben. Wohin jetzt mit Nationalismus, Fremdenhass, Balkanroute und dem Schielen auf die eigene Selbstüberhöhung durch den von der Partei geschürten Ethnozentrismus? Wohin sollen die gedankenlosen Mitläufer mit ihrer Angst und ihrer naiven Weltsicht und ihrer Mitverantwortung? Und das muss man sich auch bewusst machen, dass ein Gutteil der Österreicher mitschuld sind. Besonders jene, die sich von der FPÖ instrumentalisieren ließen und aus Fremdenhass und Missgunst den Aufstieg dieser Räuberpartie erst ermöglicht haben.

Ich mache deshalb ein Angebot: Ich bin gerade dabei eine Partei für Spinnenphobiker zu gründen, denn mit Xenophobie wird wohl eine Weile nichts mehr gehen. Dort biete ich, als asoziale Heimatpartei allen an, ihre unbewussten Ängste auf ein neues Ziel zu richten: Diese Partei wird sich unter anderem zum Ziel setzten, die Invasion der Dornfingerspinne in Europa aufzuhalten, die inzwischen in jedem Garten lauert und der jeder von euch zum Opfer fallen kann. Denn, und das muss endlich einmal gesagt werden, die Politik kümmert sich nicht um dieses drängende Problem, das bereits zahllose Opfer gefordert hat. Die Grünen sind sowieso dafür, dass sie geschont werden muss und ich will hier an dieser Stelle den Verdacht zum Ausdruck bringen, dass einige Politiker, die aus dunklen Quellen finanziert werden, sogar zur Verbreitung dieser heimtückischen, kulturfremden Kreatur beitragen. Und die Altparteien denken nur an ihre eigene Klientel. Wir die APÖ (Arachnophoben Partei Österreichs) sind die Einzigen die diese Gefahr erkannt haben und die Schritte zu ihrer Einschränkung setzen.Und nur mit eurer Hilfe können wir diese Invasion stoppen!
Parteispenden an folgendes Konto bei der Sparkasse:
APÖ (Arachnophoben Partei Österreichs) IBAN AT 00 0000 0000 0000 (Auch kleine Beträge helfen mir weiter. Es können aber natürlich auch Millionen sein).

*1Austro Control Österreichische Gesellschaft für Zivilluftfahrt mit beschränkter Haftung (ACG) ist ein öffentliches, privatwirtschaftlich organisiertes österreichisches Unternehmen, welches für den sicheren und wirtschaftlichen Ablauf des Flugverkehrs im österreichischen Luftraum verantwortlich ist.
Der Aufsichtsrat besteht aus Werner Walch (Vorsitzender; Rechtsanwalt), Günther Ofner (stv. Vorsitzender; Flughafen Wien AG), Kathrin Glock (Glock Horse Performance Center GmbH), Elisabeth Landrichter (Bundesministerium Verkehr, Innovation und Technologie), Katharina Levina-Rabl (Bank Austria, Member of UniCredit) und Karin Vorauer-Mischer (Bundesministerium für Finanzen).

*2 https://derstandard.at/2000090293391/OeVP-und-FPOe-sprengten-Kostenrahmen-bei-Nationalratswahl-deutlich

http://www.taz.de/Kommentar-Regierungskrise-Oesterreich/!5596343/

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