Es steht alles in der Bibel..

Also dass er erzählt hat, dass es bei den Türkisen keine dubiosen Parteispenden gibt, spricht nicht für Ihn. Aber letztendlich sind da diese reichen Spender schuld, wenn sie ihre Millionen so zizerlweise spenden. Es heißt ja in der Bibel: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr als dass ein Reicher zuviel Steuern bezahlt, oder so. Man nennt das eine unausgeprägte Transparenzkultur. Aber dafür hat er die Balkanroute geschlossen, das sollten wir und werden wir nie vergessen. Auch wenn er das jetzt in seiner Bescheidenheit und Güte nicht mehr erwähnt. Dass Gott sechs Tage arbeitete und am siebten Tage ruhte – der erste Vollzeitbeschäftigte sozusagen – ist auch in die Gesetzgebung eingeflossen. Arbeit ist ein Geschenk Gottes und sein Volk wird gesegnet (Psalm 104,1-35; 127,1-5; Prediger 3,12-13; 5,18-20; Sprüche 14,23). Aber der Zwölfstundentag gilt nur für Erwachsene, das sollte man schon auch erwähnen. Die Kinderarbeit wird von der türkisen Partei derzeit noch strikt abgelehnt. Desgleichen die Leibeigenschaft und das Jus primae noctis. Das sind Rechte, die in der FPÖ vielleicht Befürworter finden würden. Devise: Neben einem Leibburschen auch einen Leibeigenen und „jessas is de schoaf…., sie möge sich waschen, die Zehennägel putzen und dann zu mir kommen“.….*) Armenhäuser wie im Mittelalter gibt es ja leider noch nicht. Und der Zehent, den Kurzens evangelikale Sympathisanten an ihren Verein zahlen müssen, kommt auch für Mitglieder der türkisen Bewegung wahrscheinlich nicht vor 2022. Darum kommt die Pflegeversicherung. Hier wurde die AUVA als Leistungsträger für eine Pflegeversicherung von Kurz genannt. Die AUVA mit 1,1 Milliarden Umsatz soll 5 Milliarden für die Pflege berappen und laut Kurz kostet die Pflegeversicherung den Bürgern dadurch nämlich gar nichts. Das ist es, was diesen jungen Mann so wunderbar macht. Wer an mich glaubt wird ewig leben….
Auch das Sozialversicherungssystem der Arbeiter und Angestellten ist jetzt unter dem segensreichen Einfluss seiner Jünger, die nach und nach alle wichtigen Positionen besetzen. Dabei ist Sachkenntnis zwar kein Hinderniss aber nicht wirklich erforderlich. Wichtig ist der Glaube und die Inspiration durch den heiligen Geist des Neoliberalismus. Nach entsprechend kosten- und beratungsintensiver Zerstückelung (10 Mio. Schekel sind der Voranschlag für die für notwendig befundenen Beratungsleistungen) kann durch diese neuen Hirten das System für eine Privatisierung in biblischem Ausmaß getrimmt werden. Aber dafür entstehen bei den Beratungsfirmen neue Posten und mit deren Steuern – also dem, was nach Kick Back zu versteuern bleibt – wird der Staat ein beträchtliches Einkommen verzeichnen. So geht Wirtschaft!
Wahrlich ich sage euch, knapp vor der Wahl wird er in St. Veit an der Gölsen während der Hochzeitsfeier eines namentlich unbekannten Ehepaares zu der er mit seinen Jüngern und seiner Mutter geladen sein wird sein erstes Wunder bewirken: Bei der Feier wird der allseits begehrte Wein vom Weingut des ehemaligen Finanzministers ausgehen. Sebastians Mutter wird ihn auffordern zu helfen, aber er weist sie schroff ab: „Was willst du von mir, Frau? Meine Stunde ist noch nicht gekommen“,( Joh 2,4 EU). Erst danach gibt er den Dienern den Befehl, die Wasserkrüge, die für die rituelle Reinigung bestimmt sind, mit Wasser zu füllen. Wenn dann der Küchenchef davon kostet, wird er verwundert den Bräutigam rufen und ihn fragen, warum er − entgegen aller normalen Praxis − den guten Wein bis zuletzt aufgehoben habe, wo doch die Gäste schon zu viel getrunken hätten, um die Qualität noch zu bemerken und der Bräutigam wird sich ob dieses Wunders freuen und er wird zu Sebastian gehen und ihn bitten, aus seinen 5 Broten 5000 Brote zu machen und Seabastian wird es tun und wird auch die Steuer auf die 5000 Brote erlassen. Und er wird zum Volk sprechen: Selig sind die Armen im Geiste, selig ist der Knecht, wenn sein Herr kommt und selig sind die Unwissenden, denn sie werden mich wieder wählen..

Woher ich das alles weiß? Ich bin sein Prophet…….

*Norbert Hofer ist Mitglied im Sankt Georgs Orden, in dem sich in erster Linie der alte Adel ein Stelldichein gibt, der immer noch mit einer gewissen Wehmut seinen alten Privilegien nachtrauert.

https://derstandard.at/2000100940611/Kolm-Institut-von-Tabakindustrie-unterstuetzt
https://www.kleinezeitung.at/politik/innenpolitik/5608416/Rauchverbot_FPOeExpertin-nahm-Geld-von-der-Tabakindustrie

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