I am the chosen one,

„Ich bin der Auserwählte“, sagt Trump und blickt zum Himmel. So skurril das ist, und auch wenn er es im Zusammenhang mit der Handelspolitik sagt, die Art wie er es tut, lässt irgendwie erahnen, dass das so unernst nicht gemeint ist. Man kennt diese Dynamik ja auch von anderen aus der Geschichte. Manchmal stellt der Zufall irgend einen Idioten auf Grund seltsamer Koinzidenzen in die erste Reihe. Nachdem die anfänglichen Momente der Überraschung über diese Fügung vorüber sind, denkt das so beglückte Zniachtl, das es kein Zufall sein kann, dass ihn plötzlich alle für bedeutend halten. Und da in solchen Konstellationen immer auch der Typ des Schleimers auftritt, der ähnlich blöd, aber gerissen und auf seinen eigenen Vorteil bedacht, die zunehmenden Allüren des Zniachtls unterstützt, entsteht rasch eine psychopathologische Kettenreaktion, bei der einerseits immer mehr schleimige, lobhudelnde Lemuren angelockt werden und andererseits dadurch das Gefühl des Auserwähltseins bis zum Cäsarenwahn anwachsen kann. Üblicherweise werden dann die Ideen immer kühner und immer monumentaler.  Dann kommt man schon mal auf die Idee größer einzukaufen oder einen Teil der Weltbevölkerung auszulöschen. Bei Hitler war das so, bei Stalin, bei Ceausescu und bei Charles Manson, um auch noch ein amerikanisches Beispiel zu nennen. Schauen wir mal, womit Donald uns noch überraschen wird.

 

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