AUA, das tut weh

600 Millionen blättert die Regierung hin um die Arbeitsplätze bei der AUA zu retten. Das sind ungefähr 800 Beschäftigte, die davon profitieren, oder?

Die AUA  wurde 2009 hochverschuldet an die Lufthansa verkauft bzw.  hat die Lufthansa einen Teil der Schulden übernommen und die Luftlinie dafür eingesackt. Der österreichische Staat war aber großzügig und hat 500 Millionen Schulden selbst gestemmt. In der Folge haben die Lufthansa Manager gleich einmal Personal entlassen und einen strikten Sparkurs angeordnet. Ab 2012 war die AUA in der Gewinnzone und die Deutschen haben die Gewinne an ihre Aktionäre verteilt. Jetzt ist die AUA Gegenstand einer Erpressung. Und im Gegensatz zur BRD, der für die Lufthansa – Rettung eine Staatsbeteiligung bekommt, zahlen die Österreicher 600 Millionen Euro und bekommen nichts. 600 Mio Euro für nichts. Oder damit eine Fluglinie, die in naher Zukunft sowieso nicht mehr fliegen wird, weil die unumgänglichen  Umweltauflagen den Flugverkehr reduzieren werden, noch ein paar Jahre dahinstrampelt. Wenn es so weit ist, vermutlich innerhalb der nächsten 5 bis 10 Jahre, wird die Lufthansa die AUA liquidieren. Und das alles verkauft die Regierung mit dem Argument, die Arbeitsplätze zu erhalten. Mit 600 Millionen Euro kann man den AUA Bediensteten einige Jahre lang ein Gehalt von 3000 Euro monatlich zahlen. Warum erinnert mich das ganze an die Rettung der Hypo Bank, die 27 Milliarden gekostet hat? Wohl weil da auch ein ÖVP Finanzminister seine Inkompetenz bewiesen hat und von den Deutschen über den Tisch gezogen wurde.

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