Die Schmid AG

Ein Gehalt von 400 000 Euro brutto pro Jahr. Bei Erfüllung der Unternehmensziele zu 100 % gibt es zusätzlich  eine Prämie von 35 Prozent  und bei einer Übererfüllung der Unternehmensziele bis 150 Prozent eine Prämie  von 52,5 Prozent, als dann summa summarum 610000 Euro pro Jahr.  Davon habe ich immer geträumt. Das noble Salär für welche Leistung?  Die ÖBAG, die dieses fürstliche Gehalt an Thomas Schmid bezahlt, ist keine Firma mit unendlich vielen Arbeitsplätzen und einer Unzahl von Produkten und Neuentwicklungen, die von einem gewieften Management am Markt platziert werden müssen, oder die langfristig planen und Zukunftsmärkte strategisch erobern muss. Die ÖBAG ist nur ein riesiges Aktienpaket, sonst fast nichts. Das zu verwalten könnte ich oder irgendein Beamter im Wirtschaftsministerium genauso gut.  Denn der Erfolg steht und fällt mit dem Aktienwert und der hängt im Wesentlichen nicht von den Entscheidungen des Thomas Schmid und genau so wenig von den Entscheidungen der  Aufsichtsratsmitglieder ab – denn sie können weder Aktien kaufen noch verkaufen – sondern von der Weltwirtschaft und damit von den Geschehnissen an den Börsen und den Leistungen der Unternehmen, deren Aktien in diesem Paket sind. Eine Erfolgsprämie zu bezahlen, wenn der Aktienkurs steigt, hat also nichts mit besonderen Fähigkeiten zu tun, sondern ist an und für sich ein Unding, da der Herr sowieso schon mehr verdient als der Bundespräsident. Und wenn ein gewisser Herr Langer (den ich nur allzu gerne  gefragt hätte, was sich sein Friseur reinzieht bevor er ihm die Haare schneidet),  der neulich im Interview mit Armin Wolf auftragsgemäß drei Mal an unpassender Stelle erwähnte, dass der Wert der ÖBAG seit Schmids Engagement um 5 Milliarden gestiegen ist, dann beruht das in keiner Weise auf den Managementfähigkeiten des Herrn Schmid, sondern auf den Vorgängen auf dem Welt- und Inlandsmarkt. Jedes der angeführten Unternehmen, die zur ÖBAG gehören, hat sowieso ein eigenes Management. Und diese Manager gehören ebenfalls zu den Topverdienern in Österreich. Die haben zumindest einen gestalterischen Spielraum, soweit es ihr Unternehmen betrifft. Wenn aber was schief geht, dann ziehen sie üblicherweise auch mit einer ordentlichen Abfertigung von dannen und waschen ihre Hände in Unschuld. Aber wie gesagt, dort kann man zeigen, ob man gut ist oder weniger gut. Schmid wird   fragen müssen: Wo woar mei Leistung?  Denn :“Ich liebe meinen Kanzler“, ist zu wenig“.

Ps.: Wenn es um Leistung geht, dann müsste eine Krankenschwester demzufolge drei Millionen Euro im Jahr verdienen.

Aus Wikipedia, am 4.4.2021 : Die Österreichische Beteiligungs AG, kurz ÖBAG, verwaltet die Beteiligungen der Republik Österreich an einigen börsennotierten Unternehmen. Die Gesellschaft ging 2019 aus der Österreichische Bundes- und Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB) hervor, die wiederum im Jahr 2015 aus der Österreichischen Industrieholding Aktiengesellschaft (ÖIAG) hervorging.

Über die ÖBAG stehen Unternehmensanteile im Wert von 22,9 Mrd. Euro (Stand: 31. Dezember 2019) im Besitz der österreichischen Steuerzahler.[11] Mit Stand August 2016 hielt die ÖBIB Beteiligungen an den folgenden Unternehmen:[12]

Durch das Bundesgesetz BGBl. I Nr. 96/2018 kamen mit 1. Jänner 2019 aus direktem Bundeseigentum hinzu:

§ 7a des ÖIAG-Gesetzes in der Fassung des Bundesgesetzes BGBl. I Nr. 96/2018 sieht ferner vor, dass ab 1. Jänner 2019 die ÖBAG die Verwaltung der Anteile des Bundes an der Verbund AG verwaltet. Eine Übertragung der Verbund AG in das Eigentum der ÖBAG ist nicht möglich, da das Bundesverfassungsgesetz, mit dem die Eigentumsverhältnisse an den Unternehmen der österreichischen Elektrizitätswirtschaft geregelt werden, (BGBl. I Nr. 143/1998) vorsieht, dass die Mehrheit der Anteile am Verbund im (unmittelbaren) Bundeseigentum stehen müssen.

Nachtrag: Nachdem auf einem von Schmids Handys an die 2500 Fotos männlicher Genitalien gefunden wurden – die Schweizer Zeitung „Blick“ berichtet darüber, in Österreich scheint sich niemand zu trauen – und das österreichische Wort für ein männliches Genital schlicht der „Beidl“ ist, wird Vorgeschlagen die ÖBAG in Österreichische -Beidl- AG umzubenennen……

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