Kotau

Gönnerhaft und mit selbstzufriedenem Grinsen nehme ich derzeit den Kotau zahlreicher ehemaliger Kurz-Fans entgegen. Leute, die dermaßen in den  Sebastian verliebt waren, dass sie für ihn alles getan hätten –  inclusive den Arsch einer Kuh zu küssen – müssen einsehen, dass ich von Anfang an recht hatte und Kurz und seine Buberlpartie immer schon als das bezeichnet habe, als was sie sich letztendlich herausgestellt haben: Einen unfähigen infantil-mafiösen Klub von präpotenten JVP Buben, wie er in dieser Form nur als Zweig am Baum einer präkorrupten ÖVP wachsen kann. Ich bin dann mal weg hat er plötzlich gesagt als das Eis dünn wurde. Seit- Rück- Wechselschritt, wie beim Tango. Aus den Augen aus dem Sinn denken wohl alle Beteiligten, die in ihrer selbstverliebten Großartigkeit nie über die mögliche Tiefe ihres Falls nachgedacht haben und nützen die Gunst der Stunde – die Wirrnisse der Pandemie – um von der Bildfläche zu verschwinden. Zurückgeblieben sind die enttäuschten Liebenden, die sich die Frage stellen müssen, welcher Teil ihrer psychischen Grundstruktur so defekt ist, dass sie nicht wahrnehmen wollten oder konnten was offensichtlich war.  Zurückgeblieben ist auch ein unglaublicher Misthaufen auf allen Ebenen. Den wird man in den nächsten Jahren aufarbeiten müssen. Und dabei wissen wir nur einen Bruchteil dessen, was geschah. Die Inseratenaffäre um die Fellnerbrüder ist erst der Anfang. Die Schredder Affäre wird uns vielleicht auch noch aus einem der noch auszuwertenden Chats des Herrn Schmid erklärt werden. Aber das Finanzministerium war offensichtlich das Laufhaus der türkisen ÖVP. Dort hatten die Freier freien Zutritt und nicht nur Sigi Wolf dürfte ein wenig Steuern gespart haben. Zu klären wird auch die Art und Weise sein,  wie er quasi ohne Konkurrenz die Steyrer  LKW- Werke eingesackt hat. Was da an erotischen Schmankerln geboten wurde wird wohl Gerichte auf Jahre hinaus beschäftigen. Zum Beispiel die Milliarden die an Coronahilfen ausbezahlt wurden, ohne dass das Volk etwas darüber erfahren durfte. Österreich wurde in den letzten Jahren nicht regiert sondern ausgenommen wie eine Weihnachtsgans, gerade so wie damals, als Herr Lüssel Kanzler war. Und ich frage mich gerade, welches Land hat mit Österreich keinen Auslieferungsvertrag für Straftäter.

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